Barrierefreiheit und barrierefreie Web-Entwicklung

Allgemeines zur Barrierefreiheit

In der EU leben zurzeit circa 500 Millionen Menschen. [Stand Oktober 2010] Davon hat statische jeder Sechste eine leichte bis schwere Behinderung. Und bei den über 75-jährigen hat jede dritte Person eine Behinderung. Über 20 Prozent der Betroffenen ist erheblich beeinträchtig. Diese Zahlen werden vermutlich weiter ansteigen, da in der EU die Bevölkerung immer älter wird. [Quelle:Webseite des Amts für amtliche Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften]

Einordnung von Behinderungen

  • Vereinfacht lassen sich Behinderungen in folgende Gruppen einteilen
  • geistige Behinderung
  • körperliche Behinderung
  • Sprachbehinderung
  • Sinnesbehinderung [Schwerhörigkeit, Gehörlosigkeit, Blindheit, Taubblindheit]

Bei dem zusammen treffen von mehreren Behinderungen und deren Folgen spricht man auch von Mehrfachbehinderung oder Schwerste Behinderung. Zum Beispiel, bei einen von Geburt an Gehörlosen, tritt meist auch eine Sprachbehinderung ein.

Gesetzliche Grundlage

Am 1. Mai 2002 ist das EU Gesetz zur Gleichstellung von Behinderten Menschen [Behindertengleichstellungsgesetz = BGG] in Kraft getreten. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseitedes Behindertenbeauftragten.

Eine Ergänzung zum BGG ist die Barriere freie Informationstechnik-Verordnung [BITV]. Diese Verordnung gilt für alle Behörden der Bundesverwaltung und betrifft alle öffentlich zugänglichen Internet- und Intranet-Auftritte.

Richtlinien

Um Richtlinien für die Barriere freie Nutzung des Internet zu regeln, gründete das W3C (World Wide Web Consortium) die Web Accessibility Iniative [WAI]. 1999 veröffentlichte die WAI den ersten international anerkannten Standard WCAG 1 (Web Content Accessibility Guidelines). Am 11.12.2008 trat  die aktuelle Version WCAG 2 in Kraft.

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